Okt 302014
 

Ich bin dem duemmsten Menschen aller Zeiten begegnet! Diese Frau leidet unter totalem Verlust aller primaeren Hirnfunktionen und des zentralem Nervensystems. Aus dem eigentlich zur Artikulation gedachten Organ kamen nur gutturale Laute. Erst nach dem oeffnen der Kiosktuer schaute sie auf das Schild mit den Oeffnungszeiten. Ueber eine Minute lang, nicht ohne dabei den Eingang zu blockieren!
Aber es gibt auch positives von dem taeglichen Kampf gegen die Langeweile und Sinnlosigkeit des Seins: Ne suesse, junge Frau gesehen, im klassischen schwarzwave Stil,der 80er.

 30. Oktober 2014  Veröffentlicht von am 12:55  Allgemein Keine Antworten »
Okt 252014
 

erfinde ich die Taschenatombombe.
Die ist einfach praktisch. Wir kennen das doch alle, morgens, halb zehn in Deutschland. Irgendein Mitmensch nervt, ein Kunde noelt, ein Kollege macht nur Mist. Warum da gleich die ganze Republik in die Luft jagen? Oder gar die ganze Welt? Nein, eine handliche, kleine Atombombe fuer unterwegs. Flugs gezuendet, eine Stadt weg, Seelenfrieden wieder hergestellt.
Und die Werbung koennte so aussehen: Die Taschenatombombe, quadratisch, praktisch, gut, fuer den Quickie unter den Massenmorden. Dazu ein entspannter, nackter Mann mit der Zigarette danach.

 25. Oktober 2014  Veröffentlicht von am 16:55  Leben, Rest 1 Antwort »
Okt 232014
 

Auf den Gleisen zwischen Bahnhof Burg und Bahnhof Oslebshausen spielen Kinder, die Weiterfahrt verzögert sich dadurch.

Plastiksprengstoff Teil 4: Die Rechnungen fuer die Komponenten bezahlt.

 23. Oktober 2014  Veröffentlicht von am 13:17  Allgemein Keine Antworten »
Okt 222014
 

Der Tag mit dem OePNV fing gut an. Etwas frueher aus dem Haus um beim oertlichen Discounter noch Nervennahrung fuer die Arbeit zu kaufen (suess, salzig, suess), Schlange kurz, also einen Bus frueher bekommen.
Puenktlich in Vegesack, puenktlicher Zug, diesen Tag musste noch etwas passieren…
Bahnhof Burg erreicht, und dann fuhr der Zug mit angezogener Handbremse. Keine Ahnung, wie die Lokfuehrer es immer wieder schaffen, auf 2 Haltestellen 8 Minuten zu verlieren, ich fuehlte ein erstes physisches und psychisches Unwohlsein. Zeit zum Anschlussbus 2 statt 10 Minuten, und rennen!
Die 20 steht an der Ampel, ich und er kriegen gleichzeitig gruen, rueber, Endspurt, geschafft!
Hinsetzen, Ct rausholen und tief durchatmen, nicht zum Ausruhen, sondern um nicht wieder ein HB-Maennchen zu machen. Aeltliches Muttchen vom Lande mit Kinderwagen und Enkel (den Falten im Gesichts des Muttchen nach evt. auch Urenkel) stellt den Fuss in die Tuer, damit der Rest der Familie auf die nexte gruene Ampel warten kann und auch den Bus erreicht – auf dem Land wartet der Bus auf die Fahrgaeste, in den Staedten die Fahrgaeste auf den Bus – nur um dann festzustellen, dass das der falsche Bus ist, und wieder auszusteigen.

Plastiksprengstoff Teil 1: Per Smartphone nach Bombenbastelanleitungen suchen!

Aller Umstaende zum Trotz puenktlich bei der Arbeit angekommen. Arbeitstag gut und erfolgreich, puenktlich raus, 6 Minuten bevor der Bus kommt an der Haltestelle. Es troepfelt, also an der Haltestelle der StraBa unterstellen.
Bus puenktlich, Busfahrer klasse. Wartete an jeder Haltestelle solange, bis die Abfahrtszeit erreicht war. Half einer jungen Frau, den Bus zu bekommen. Meist ist um diese Zeit die Strecke kaum befahren und frequentiert und die Fahrer rasen durch, eine laengere Pause an der Endhaltestelle winkt.

Perfekt zum Zug gekommen, Zug exakt nach Fahrplan da, sauber den Bahnhof in Oslebs erreicht. Durchsage des Lokfuehrers: „Wegen eines Gueterzuges auf den Gleisen muessen wir hier fuer eine unbestimmte Zeit warten.“

Plastiksprengstoff Teil 2: Ueber die Suchmaschine meiner Wahl nach den Zutaten gesucht!

Irgendwann ging es weiter, natuerlich keine Chance in Vegesack den Bus zu bekommen, also hoffen, dass der Lokfuehrer bis Blumenthal genug Zeit aufholt, und…, er tat es! 2 Minuten Zeit, dass reicht mit einem mittlerem Spurt den Bus zu bekommen. Vom Bahnsteig runter, gehetzter Blick, Bus – die 94 – fuhr schon los. Blick auf die Haltestellenuhr, 22:15, 2 Minuten zu frueh. Zur Haltestelle, Blick auf den Plan, offizielle Abfahrtszeit 22:17, genau wie die 90, die auch noch gemuetlich bis 22:17 wartete. 20 Minuten Fussweg nach Hause.

Plastiksprengstoff Teil3: Zutaten bestellt!

 22. Oktober 2014  Veröffentlicht von am 11:13  Leben, Rest Keine Antworten »
Okt 132014
 

Der Abend fing sehr gut an, oberpuenktlich bei der Arbeit raus und daher die Zeit gemuetlich zu der Strassenbahn zu gehen, die direkt zum Hauptbahnhof faehrt.
OK, es waere zu schaffen gewesen in der knappen Zeit von der Strassenbahn zum Gleis mit meiner Nordwestbahn zu kommen, wenn, ja wenn nicht die StraBa an der Ampel 2,5 Minuten warte musste, Zug weg!
Das bin ich schon fast gewohnt. Also zum Gleis in die Raucherzone, Watchmencomic raus und warten.
Ansage am Gleis: „Die Nordwestbahn RS1 nach Bremen-Farge um 22:04 faellt leider aus.“

Handgranate Teil 1!

Gehetzter Blick nach links zum Nebengleis, DB Regiobahn nach Bremerhaven. Zack rueber zum anderen Gleis. Blick auf die Anzeige, faehrt gleich los, ok, haellt in Bremen-Burg, da kann ich in die 94 steigen.
Zug faehrt los, in Walle vorbei, hm…, sollte er da nicht halten? Durch Oslebshausen durch, Burg waere nexter Halt. Schaffner kommt, ich frage ihn, ob dieser Zug nicht in Burg haellt, nein, nur die Nordwestbahn nach Bremerhaven haellt dort, ist seine Antwort, dieser erst wieder in OHZ.

Handgranate Teil 2!

Scheiss drauf, in OHZ halt aussteigen und zurueckfahren. Die Rechnung habe ich ohne DB/NWB gemacht: Kurz vor Einlaufen kam die Durchsage: „Aufgrund von Gleisstoerungen stoppt dieser Zug fuer unbestimmte Zeit in OHZ.“
Das bedeutet, es faehrt auch kein Zug zurueck.

Handgranate Teil 3!

Ueber eine 3/4 Stunde habe ich dort gewartet, anfangs gab es noch Verspaetungsanzeigen im Bahnhofsdisplay, irgendwann nur noch die Uhrzeit. Gut, die 4 jungen Damen waren wirklich suess, und 3 trugen Heels, aber ich entschloss mich dann doch einen Freund in OHZ anzurufen. Zum Glueck hatte er Zeit und holte mich ab, so wurde es dann am Ende zumindest ein netter Maennerabend. Aber die Bahnen haben echt ein Problem, dass ich mit fast 80,- mtl. mitfanziere.

 13. Oktober 2014  Veröffentlicht von am 13:03  Leben, Rest 1 Antwort »