Jun 232018
 

Meine erste Horrorkurzgeschichte fuer John Sinclair schrieb ich auf der Schreibmaschine von Wege, dafuer fuhr ich extra aus Platjenwerbe mit dem Rad nach Ritterhude. Sie wurde nicht veroeffentlicht, allerdings wurde spaeter die Idee fuer einen Professor Zamorra Roman aufgegriffen (ICH HAB ES WIEDERERKANNT!!!).

 

Hommage auf heise.de

 23. Juni 2018  Veröffentlicht von am 11:11  80er, Jugend Keine Antworten »
Mai 262018
 

Wer hier eine Anspielung auf das Buch Die Revolution entlaesst ihre Kinder von Wolfgang Leonhard findet, liegt nicht so ganz falsch… (Die tote Baum Version kann von mir geliehen werden).
Ich war ja schon sehr frueh bei der digitalen Revolution dabei, Online, bevor es im Web Bilder gab, habe ‚Imperien‘ untergehen sehen Digital Research mit DR-DOS, Lotus mit Notes und der Smartsuite (die schon in den 90ern Iconleisten hatte, die sich kontextsensitiv anpassten), Macromedia, Erfinder von Flash und Dreamweaver, Sun Microsystems (Java), Compuserve, AOL
Amazon, Google, Yahoo und Konsorten habe ich in Ihren Kinderfuessen gesehen, wenn sie genauso fett und behaebig werden, wie die oben genannten, gehen sie unter. Vor allem passierte das obigen Firmen, wenn sie ihr Kerngeschaeft verliessen und ‚ueberall‘ mitspielen wollten. IBM ist gerade beim abgleiten, Microsoft koennte – wie immer – die Kurve bekommen. Apple war schon pleite, dann gab Microsoft ihnen einen mehrere 100.000.000 Dollar umfassenden Kredit, sonst gebe es heute kein Igittphone.
„Damals“, keine 30 Jahre her, war Aufbruchsstimmung, Demokratie, alle koennen „gehoert“ werden, Anonymitaet als Schutz vor (staatlicher) Repression, heute: Datensammelwut von Unternehmen und Regierungen. Kontrolle, Kontrolle ueber alles. Ich entzieh mich Euch immer weiter, habe alle Konten „der Grossen“ geloescht ausser Amazon, an Dir arbeite ich… . Ungelesene Kindlebooks sind local gesafed und ohne Konto lesbar. Musikstraeming laeuft schon nich mehr ueber Euch; meine Wunschlisten sind zu nem deutlich kleineren Mitbewerber migiriert, FireTV Box is schon verkauft, Uebergabe an neue Besitzerin folgt. Ob ich das angefangene Primejahr noch zu Ende nutze weis ich nicht, tendiere zu nein, hab die Abos bei Euren Kollegen auch trotz Vorrauszahlung gekuendigt.
Ich mach Jeff Bezos nicht mal den Vorwurf, dass seine Sklaven wissen, was ich lese, hoehre und sehe, nein, ich finde es auch OK an LagerarbeiterInnen oberen Logistiklohn statt Einzelhandelstarif zu zahlen. Sie komplett zu ueberwachen und zu ermahnen, wenn der Klogang zwei Minuten dauert? Ich dachte das Feudalsystem sei abgeschafft. Aber Alexa is ein NoGo, und Ihr habt es mir gegen meinen Willen auf zwei Geraete gespielt. Und dann wagt Ihr es mir auf meinem GEKAUFTEN FireTV mit meinem jaehrlich BEZAHLTEN PrimeVideo auf dem Startscreen ein Werbebanner einzuspielen?!?!?! Euer Fass bei mir war schon lange randvoll, zum Ueberlaufen brachte es:
Amazon ermoeglicht Live Gesichtserkennung fuer ganze Staedte. George Orwell laesst gruessen. CU in hell.

1984 ganzer Film

 26. Mai 2018  Veröffentlicht von am 14:26  80er, Daten, Dies ist Punk!, Menschen, Musik, Politik, Scheisse Keine Antworten »
Mrz 032018
 

Eisblumen bluehen an meinem Fenster
Graues Kristall in der schwarzen Nacht
Unruhe treibt mich umher im Zimmer
Draengt mich hinaus mit aller Macht

Hinaus nur hinaus aus dieser Enge
Hinaus aus dem morschen Gestein
Hinaus, hinaus, aus aller Bedraengnis
Der Mond lockt mich mit seinem fahlen Schein

Hinein in den Mantel, hinein in die Stiefel
Ich zieh die Kapuze tief ins Gesicht
Ihr sollt meine Augen nie mehr sehen
Gehabt Euch wohl bis zum juengsten Gericht

Zwar bin ich einsam doch bin ich frei
Zu gehen wohin ich will
Hinter mir liegt ein droehnender Tag
Vor mir die Strasse, verschneit und still

Eiszapfen glitzern im Licht der Laternen
Niemand gruesst mich verlogen und dreist
Finster gaehnen die Stuckfassaden
Die Dummheit schlaeft schon, schnarchend und feist

Hinaus nur hinaus aus dieser Enge
Hinaus aus dieser Stadt
Hinaus, hinaus aus diesem Gefaegnis
Ich hab Euer Leben gruendlich satt

Und immer weiter der Strasse nach
Bis zum allerletzten Haus
Weiter, weiter, immer weiter
Ueber Stoppelfelder ins Moor hinaus

Unter meinen Schritten knirscht der Boden
Ein weisser Schleier vor meinem Gesicht
Am Himmel blinken millionen Gestirne
Nachtfrost doch ich friere nicht

Ich laufe und laufe und fuehle mich leicht
Um mich herum silbernes Gras
Der Waechter der Nacht weist mir den Weg
Jenseits von Liebe und jenseits von Hass

Weiter, nur weiter, ich spuere nichts mehr
Nur den Sog der unendlichen Zeit
Bis hin zum eisigen Ende der Welt
Ich bin zu springen bereit

The Scarlet Letter/Bremer Band aus den 80ern, die Saengerin und Schlagzeugerin arbeitet heute u. A. als Dichterin. Leider online keine Musik zu finden.

 3. März 2018  Veröffentlicht von am 01:14  80er, Chicas, Das nennt sich Leben oder so, Menschen, Musik, Reise, Sterben Keine Antworten »
Feb 162018
 

die hier mitlesen, haben ihre Eltern zum Entstehungszeitpunkt dieses Photos noch mit vollen Windeln genervt, oder waren noch das luesterne Glitzern in den Augen ihrer Vaeter, als die Mamis Titten sahen:

 16. Februar 2018  Veröffentlicht von am 13:20  80er, Dies ist Punk! Keine Antworten »