Solsbury Hill

Ich bin auf den Hügel bei Solsbury geklettert.
Von droben hab ich die Lichter der Stadt gesehn.
Der Wind wehte, und die Zeit stand still.
Ein Adler flog durch die Nacht, beobachtete irgendwas, kam immer näher.
Dann hörte ich diese Stimme, ich musste ihr einfach zuhören,
ich konnte gar nicht anders.
Was ich da gehört hab, das konnte ich nicht glauben,
ich konnte es mir nur vorstellen.
Mein Herz schlug wie wild und die Stimme sagte:
’Komm Junge, pack deine Siebensachen, ich bin gekommen,
um dich nach Hause zu holen.’
Ich hab mich dann in die Stille zurückgezogen.
Meine Freunde glaubten wahrscheinlich,
dass ich durchgedreht war und jetzt versuchte,
Wasser in Wein zu verwandeln, oder sowas,
und Türen aufzumachen, die sowieso gleich wieder zufallen.
So ging das tagelang, obwohl mein Leben weiterlief.
Bis ich mir überlegte, was ich sagen würde,
welche Verbindungen ich abbrechen sollte.
Ich war nix als nur ein kleines Rad in der großen Maschine –
und verließ einfach meinen Platz,
weil diese Stimme gesagt hatte:
’Komm Junge, pack deine Sachen, ich hol dich jetzt.’

Wenn die Spinne Illusion mich einwickelt, weiß ich nie, wo ich eigentlich hinwill,
und wenn ich mir einbilde, dass ich frei bin,
dann tanzt die Freiheit Pirouetten um mich rum und lacht mich aus.
Und wenn wieder diese leeren Schatten mich mit geschlossenen Augen anstarren,
weil ihnen niemand Anstand beigebracht hat,
dann werde ich mein anderes Ich zeigen, dann brauche ich keinen Ersatz mehr.
Dann werde ich sagen, was dieses ewige Lächeln auf meinem Gesicht bedeutet:
’Hey’ hab ich der Stimme damals gesagt
’Pack doch du meine Sachen ein, ich bleibe hier.’

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