Ein Vorruf, ein Vorruf?

Mein Bruder (biologisch mein Halbbruder, psychologisch mein Bruder) hat Krebs, Bauchspeicheldruese. Auch wenn wir definitiv unterschiedlich Entwicklungen haben (er Anzugtraeger, ich halt Punk), hatten wir immer Kontakt. Er ist vor 68 geboren, ich danach, unsere Mutter war Erzieherin, ich bin GANZ ANDERS erzogen worden) Er war IMMER fuer mich da, wenn ich seine Hilfe brauchte. Wir haben viele Heilgabende mit Bourbon und Bier und 80er Filmen verbracht.
Die Aerzte sagen, sie schneiden ihn nicht mehr auf, ist zu fortgeschritten. Wenn die Chemotherapie anschleagt (verzoegernd) hat er noch 2-3 Jahre, wenn nicht ein halbes Jahr (Stand vor einem Monat).
Er hat immer seine Familie geliebt, seine Kinder waren heilig. Seine Ex-Frau dated er jetzt wieder, egal welchen Scheiss ich machte, nen Hunnie hat er mir ueberwiesen, Muttern? Ihren Abgang zu begleiten haette ich ohne ihn nicht ueberlebt.
Eigener Kinderwunsch? Ich „musste“ jahrelang seine Toechter sitten und war also „befriedigt“. Er wird fehlen, und leider koennen wir anfangen die Tage zu zaehlen. Auch wenn ich mir wiederhole:
Das Leben ist scheisse und ich hasse Euch alle!
Er wird eine Luecke hinterlassen, die keine/r von Euch schliessen kann.
Vor Kurzem sagte ich ihm: „Du warst immer nen feiner Kerl.“

In diesem Sinne, Ebu: „Ich find das voll scheisse, dass Du gehst!“

Berlin xx.x5

Umstieg in HH. Zweiter „Kaffee“. Chicaquote im Bus gut. Hoffentlich muss das Blondchen auf der Nachbarbank oft aufstehen und dabei ihren Arsch zeigen. Geiler Arsch mit suessem Gesicht leider in HH geblieben.

Berlin xx.x2

Hamburg is immer noch dreckig, laut, ueberfuellt, kaputt und arrogant. ERGO: SCHEISSE.

Nicht mal Hamburger moegen Hamburg. Aus Verzweiflung essen die alle nur Cheeseburger.

Chicaquote unterdurchschnittlich.

Zum Fruehstueck gab es Pommes, Kaffee und Fluppe. Im Rucksack wartet nen Veggieburger.