Der Selfiestick – eine ganze Branche geht bankrott!

Lest hier die erschuetternde Wahrheit, wie eine einzelne “Erfindung” eine ganze Branche in den Ruin treibt:

Franz X. (Name dem Blogschreiber bekannt) kann nur unter Traenen sprechen: “Frueher, ja frueher, da hatte ich taeglich Arbeit, ich konnte meine Kinder und meine Frau ernaehren, und mit den Billigairlines waren auch 2-3 Urlaube im Jahr drin, vor allem konnte ich in den Europaeischen Metropolen auch meiner Taetigkeit nachgehen.”

Franz Y. (Name dem Blogschreiber nicht bekannt) ergaenzt: “Vor ein paar Jahren hab ich noch taeglich hunderte von Euros mit nach Hause gebracht, heute verdiene ich das nicht mal im Monat.”

Aber was ist geschehen, gehen wir der ganzen Sache mal nach.

Geschichte

Als erster Vorlaeufer der Selfie-Stange wurde 1983 in den Vereinigten Staaten eine Teleskopverlaengerung für Kompaktkameras patentiert. Eine der ersten dokumentierten Anwendungen dieser Erfindung findet sich 1995 in einem Buch über 101 nutzlose japanische Erfindungen. Bei der Minolta-Kamera disc-7 fand eine solche Stange wohl bereits in den 1980er Jahren Anwendung.

Der Kanadier Wayne Fromm erfand 2001 die verlaengerte Halterung für ein Smartphone nebst Fernausloesung. Im Jahr 2005 patentierte er seine Erfindung erstmals in den Vereinigten Staaten und vertreibt diese unter der Bezeichnung Quikpod seit 2011. Weltweite Popularitaet erlangte der Selfie-Stick 2014 und wurde im Time Magazine unter die 25 besten Erfindungen des Jahres 2014 gezaehlt.

Quelle: Deutschsprachige Wikipedia

 

Und wieso wird von einer “geistreichen” Erfindung eine Branche arbeitslos? Frueher mussten all die japanischen Girlie Touries und artverwandte Rassen von Zweizellern ihre Urlaubserinnerungen (bedenkt, Zweizeller haben eine aeusserst geringe Hirnkapazitaet) die Fotos von sich selbst vor den Attraktionen ihrer Reisen selbst machen. Breite Gesichter, verwackelte Aufnahmen…, das ging ja gar nicht. Also mussten Andere die Fotos machen, und hier kamen Franz X., Franz Y. und ihre Kollegen und Kolleginnen ins Spiel, SIE machten die Aufnahmen. Natuerlich wurden sie damit nicht so reich, dass sie sich Koks und Nutten leisten konnten – was sie taten – sie verschwanden einfach mit den Hightech Kameras und Smartphones und verhoekerten sie! DAS wurde ihnen durch den Selfiestick genommen! Nun reicht es gerade noch fuer Billigzigarillos und Brueckenglueck!

Wir befragten auch Harald Neureich, Sprecher der Branchenvereinigung RdS (Reich durch Smartphones): “Hr. Neureich, macht sich der Rueckgang der Smartphonediebstaehle in Ihren Verkaufszahlen bemerkbar?”
Prustend gibt Hr. Neureich seine Antwort: “Das ist doch voellig egal, ob die Beklauten sich ein neues Smartphone kaufen muessen, oder die, die nun auf dem Schwarzmarkt keines mehr bekommen, WIR Hersteller verdienen IMMER!”

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