Letzte Nacht

Letzte Nacht hatte ich ein total zaertlich Erlebniss mit einer total suessen Mietze.
Das die Zauberhafte sich Abends bei mir beschwert, wenn ich nicht mit ihr wilde Sachen mache, bin ich ja gewohnt. Aber gestern kam sie spaet Nachts zu mir ins Arbeitszimmer und beschwerte sich laut, obwohl wir schon wilde Sachen am Abend gemacht hatten. Ich versprach ihr, in einer Viertelstunde ins Bett zu kommen, nachdem ich eine Folge zu Ende gesehen habe und noch mal auf dem Pott war. Kurz bevor ich aufstand, zog sie ab. Ich schaute zu Ende und ging auf’s Klo. Da kam sie dann dazu, warf sich vor mir auf den Boden und praesentierte sich mir ueber den Boden rollend.
Ich blieb (aeusserlich) voellig cool.
Dann ging ich ins Bett, und sie schaute von der Tuer zu mir herrueber. Ich forderte sie auf zu kommen, schliesslich wollte sie es ja, und sie kam…
Wie immer war sie erst schuechtern und ich musste den Anfang machen. Sie legte sich ca. 10cm von mir entfernt neben mich, und ich fing an sie am ganzen Koerper zu streicheln. Sie schaute ein wenig zickig, und ich hoerte auf.
Nun denn, also griff ich zum Buch. Oh, und sie kam aus sich heraus: Sie stieg mit ihren zarten Fuesschen auf’s Buch und verlagerte so meine Aufmerkdamkeit! Dann legte sie sich wieder neben mich und ich begann sie mit meinen Haenden zu verwoehnen. Nach 10 Minuten machte ich das Licht aus und legte mich hoffnungsvoll auf den Ruecken und spreizte meinen linken Arm vom Koerper ab.

Und, es geschah: Koernchen rollte sich zwischen meinem Arm und meinem Koerper ein und schlief dort – teilweise schnurrend – die halbe Nacht.

 

 

Legende:

Wilde Sachen – Mit Schnuersenkel durch die Bude toben.

Die Zauberhafte/Koernchen
WP_20150502_002

Es wird Zeit!

Eigentlich wollte ich diesen Text meinem Lesterschwein per Mail zukommen lassen, dann dachte ich: Scheiss drauf!
Also, es wird Zeit “Danke” zu sagen.

Danke.

Danke, dass Du da warst, als es mir dreckig ging, mit Trost, mit Worten, mit Geld und ganz wichtig, mit Schweigen.
Danke, dass Du mit mir zusammengezogen bist, als ich den 32875 Pfoten alleine keine adaequate Heimat geben konnte.
Danke, dass Du mir Deine Hand hingehalten hast, bevor ich wusste, dass ich sie greifen musste.
Danke fuer Pizza, Vodka, Cola und Blaettchen.

Ja Roswitha, dieser Text ist zum Archivieren und Ausdrucken gedacht.
Nein, Schwesterlein, ich bin nicht betrunken.

Danke.

 

Dein Wahlbruder, Miguel.

Ich bin ein fast (food) Veggie

Bitte “fast” aus dem Englischen uebersetzen. 😉
Ich schaff es tatsaechlich, auf Fleisch/Fisch zu verzichten, ohne meine 35 jaehrige Tradition des FastFoods zu vernachlaessigem. Und ja, es gibt nicht nur Pizza:
– Ravioli, Spagetti und Penne in Tomatenversionen aus der Dose
– Spinatlasagne
– Pommes aus der Friteuse
– 5 Min. Terrine mit Kartoffelbrei oder Nudeln
– Eibrot (Insider) Definitiv aus Haltung ohne Kueckentoetung!!!
– Broetchen/Brot mit Eiersalat und bei REWE inzwischen erhaeltlichen andern Salaten und Ersatzwurstsachen.
– Morgen zum Grillen beim Freund eingeladen, im Discounter gewesen (Penny), ohne Probs alles in Veggie bekommen, was ich brauche.
– Nicht zu vergessen: Ohne Ende Suesses, Chips, Erdnuesse usw., ohne zu zunehmen, um Euch neidisch zu machen: 46 Jahre alt, 170cm gross, unter 68 Kilo!!!

Umzug 7.03 (fast fertig)

Hah! Formschoen und (fast) stabil und ganz alleine, (obwohl Durchbohrungen im Gestaenge fehlten):

Selbstversuch Tag 22

Okay, ich hatte mir vorgenommen nach meiner Trennung von meiner Schwester einen Monat lang nur quick and dirty zu essen, also ohne Herd.
Zwischenfazit: Gelungen! Es gibt noch vegetarische Pizza, die ich nicht kenne. Waere fast schief gegangen, hab da nen Fertiggericht, das kochendes Wasser braucht, noch rechtzeitig bemerkt.
Kurzer Check:
– Irrer Blick – geblieben.
– Nervoeses Zittern aller Glieder – geblieben.
– Bluthochdruck – geblieben.
– Schlaflosigkeit – geblieben.
– Figur – geblieben.

Umzug 7.01

So, nun Hemelingen, nach Walle, Walle, City, Walle, Woltmershausen und Luessum nun Hemelingen.
Hier habe ich ueber 7 Jahre gearbeitet, in meinem 1. Job nach Ausbildung und Zwangsdienst.Zur Zeit habe ich keine zweibeinigen Mitbewohner, dafuer immer noch 12 Pfoten. Wenn diese allerdings gefragt werden wuerden, wieviel Pfoten sie haben, und dann die Antworten addiert werden wuerden, wuerden 15 rauskommen.
Phex wuerde stolz sagen: “8! 2 vorne, 2 hinten, 2 rechts und 2 linx.”
Nimoeh wuerde behaupten: “3, die humpelnde Pfote zaehlt nicht, aber ich brauch deswegen viiiel Aufmerksamkeit und noooch mehr Trostleckerlies!”
Koernchen wuerde den Kopf schuetteln, sich mit der Vorderpfote an die Stirn tappsen und schlicht antworten: “4.”

Vor dem Umzug Gelassenheit:

WP_20150501_001 WP_20150501_002

Kurz danach Neugier:

Erste Impressionen (3/4 fertig):

Mein DSA-Schrank:

WP_20150508_005

Portugal the Fazit

Ich fasse mal zusammen:

– Die Lebenshaltungskosten sind dort deutlich niedriger als hier, Essen gehen war kein Ding.
– Mir fehlte die suedeuropaeische Laessigkeit, die ich in Venedig vor allem auf meiner Hotelinsel kennen und schaetzen gelernt habe. Gab es nur in den verwinkelten Altstadtteilen, leider war dafuer nicht mehr genug Zeit.
– Lissabon ist eine Metropole, Pi mal Daumen soviel Einwohner wie Bremen-Stadt, aber hektischer, mit U-Bahn, grossem Flughafen und Laufbaendern auf ebener Erde.
– Chicaquote zu gering.
– Auf einen Supermarkt min. 6 Apotheken.
– Es gibt keine “Sonntage”, die meisten Laeden haben auf.

So, ich hoffe wir sehen uns im Juli in diesem Theater wieder, wenn es heisst: “Viva Espanol! 2.0/Valencia”IMG_6022

Portugal 1.40

So, letzter Tag, letzte MB.
Es gibt in ganz Lissabon nur 5 Briefkaeyten, und die sind auf einer Strecke.
Da mein Gehalt storniert wurde, hab ich schlechte Laune und kein Geld, ergo gibt es keine Postkarten.
Da heute kein Alk habe ich mein letztes Bier nen schlafenden Penner in die Tuete gesteckt.