This vacances in Bremen are better than expected

I saw friends, I sleept, a lot of money arrives, I watched some very awesome movies, laughing, remembering the old days with the friends, am a little bit alcohol, crying for loosing a love.
But next year waits southeurope for me!

Ich hab gestern nen Gespraech mit ner Kollegin

(in meiner jetzigen Position muesste ich eigentlich von Angestellter reden) gehabt, die mich nach meiner Verwandschaft fragte, ich antwortete: Mutter, Bruder tot, Nichten in Niedersachsen, Onkel in Koeln, Demenz und in Spanien, Vater auch, ergo kaum Kontakt zu Verwandten, sehn? So gut wie nie. Sie entsetzt: Du bist ja voellig allein! Ich: Ich bin oft allein, ich bin nie einsam, ich hab ne handvoll Freunde, die ich weit ueber 30 Jahre kenne und die IMMER fuer mich da sind.

brief an einen imaginaeren freund

schatten an der wand geworfen ohne licht abwesehnheit des lebens in konsumierter art und weise doch über den stil des sterbens laesst sich nicht diskutieren entscheidend ist der schmerz den du fuehlst wenn mir das herz herausgerissen wird du findest geschmack daran zu laecheln waehrend andere weinen auch scheint eine methode dabei zu sein wenn du meine leiden anhand der haeufigkeit deiner freude zaehlst das gefuehl den hammer vor den kopf zu kriegen wenn ich gerade aufstehen will das tropfen einzelner klaenge zum rauschen der duesteren melodie als du ohne beine laeufst vergess nicht meine traeume einzupacken warmzuhalten weil das leben vergeht in den eigenen augen – blick in den tiefen see deiner augen doch du hast meine traeume verloren als ich dir vertraute vergessen sie für eine kleine ewigkeit zu konservieren doch auch schatten weinen nicht für totgeglaubte du stehst daneben und blickst auf den leblosen koerper der meine gestalt darstellt mein geist ist schon entschwunden meine gefuehle habe ich begraben als ich schlafen ging laechle den bald kehre ich heim um zu sehen wo die reste sind die ich zurueckliess traeume gehen alle mal kaputt eine zeit ist zu ende eine andere nicht in sicht…

epilog:

auch tropfen zerschlagen wenn sie zu boden fallen und träume wiederholen sich nicht und nicht alle schlafenden erwachen denn ein laechlen kann grausam sein wenn es sich verzerrt und vergeht darum sage ich lebewohl weil auf wiedersehen nicht stimmen kann…

Wahrer Zynismus

Roberto Cingolani Physiker und Minister für ökologischen Umbau aus Italien:
“Erstens sind die Ressourcen unseres Planeten begrenzt. Zweitens stirbt man in den reichen Ländern zu häufig an Krebs. Und drittens schaffen es die Menschen in den armen Ländern nicht, Krebs zu bekommen, weil sie früher sterben.”

REBOOT

Die Evolution schaute sich ihr Werk an. Und sie wurde traurig… Aeonen dachte sie ueber ihr Tun nach, ueber ihre Fehler, und wie sie es wieder gut machen konnte. Ihr fiel nichts ein. Sie hatte den Menschen geschaffen. Der wiederum hatte Haeuser gebaut, daraus Staedte gemacht und sie besiedelt. Dann baute der Mensch Flugzeuge, um von einer Stadt zu der Anderen zu kommen. Dann Bomben, um diese Staedte zu zerstoeren und die Menschen dort zu toeten. Sie hatte dem Menschen statt einer natuerlichen Waffe ein Universalwerkzeug gegeben, die Haende, ohne Verstand nicht zu gebrauchen. Also kriegte der Mensch auch diesen. Und der Mensch setzte ihn ein. Die Evolution kam zu einem Entschluss: Sie drueckte den grossen, roten Knopf. In den USA, in Russland, Pakistan, Israel, Frankreich, Gross Britanien, Weissrussland. Reboot.

Wie Corona Nazis macht

Thomas Laschyk/Volksverpetzer schrieb damals: „Das heißt nicht, dass diese Durchschleusung von Maßnahmen-Kritik bis hin zur Nazi-Ideologie zwangsläufig passiert – oder schnell. Aber es ist ein Weg, den man jetzt schon absehen kann. Und es ist die Methode, mit der die rechtsextreme Szene seit Jahren ihre Gefolgschaft rekrutiert. Schrittweise wird über anfängliche Unzufriedenheit und Skepsis der Kontakt zu klassischen Medien und vernünftigen Menschen abgebrochen, ähnlich wie die Methoden, derer sich eine Sekte bedient, und man wird – teils unbemerkt – in die Echokammer geschleust und nach und nach mit Propaganda gefüttert. Und am Ende landet man beim Rechtsextremismus.“

Machmal/EA80 – Zweihundertzwei

Das Gefuehl ist schwer und Lieder sind traurig.
Ruinen aus Sehnsucht und Erinnerung.
Das Leben reduziert auf wenige Worte,
und ich wiederhole sie immerfort, immerfort.
Ich habe dieses Lied schon einmal geschrieben,
all die Worte schon oft gebraucht.
Die Sicherheit der vertrauten Umgebung,
oder einfach nur Einfaeltigkeit
Gedanken springen, doch der Schmerz bleibt,
manchmal bin ich gluecklich, traurig zu sein.
Das Gefuehl ist leer und Lieder sind schaurig.
Eine Ruine aus Knochen und Fleisch.
Das Leben reduziert auf wenige Gefuehle,
und ich jage ihnen nach immerfort, immerfort.
Gedanken springen doch der Schmerz bleibt,
manchmal bin ich gluecklich, traurig zu sein.
Gedanken springen doch der Schmerz bleibt,
manchmal bin ich gluecklich und traurig zugleich.