Artikel 18 des GG Teil 2

„Wer die Freiheit der Meinungsaeusserung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Abs. 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Abs. 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung missbraucht, verwirkt diese Grundrechte.“

Oberbuergermeisterwahl in Goerlitz, die Zweite

Vorlaeufiges Endergebnis: Kandidat der CDU 55.9 Prozent, der der AFD bekam 44.1. Die Wahlbeteiligung lag bei 56 Prozent. D. h., rund 24.7 Prozent der Wahlberechtigten in Goerlitz (Menschen ab 18 mit Deutschem Pass und dauerhaft dort lebende EU-Buerger) haben den Kandidaten der AFD gewaehlt. Da es bei den EU-Buergern eher die Ausnahme gewesen sein darf, ist es voellig legitim jedem Vierten 18 Jaehrigem Goerlitzer eines auf die Fresse zu hauen, einfach im Vorbeigehen.
Bemerkenswert, dass soetwas in Sachsen voellig i. O. ist, zum Abschluss des Wahltickers der Saechsischen stand als Kommentar: “Glückwunsch an den neuen Görlitzer OB und Respekt Sebastian Wippel für dieses Ergebnis.”

Ich habe fertig!

relics and monuments, but following to future
und
Miguel Estevez Milan

sind fertig, neues Design, ein wenig zusammengefasst, aber keine neuen Inhalte, schaut es Euch trotzdem mal an.

Die NSDAP vor ihrer Herrschaft und die Parallelen des prozentualen Aufstiegs der AFD, Ihr duerft jetzt Angst haben.

Bei den Reichstagswahlen am 14. September 1930 wurde die NSDAP mit 18,3 Prozent der abgegebenen Stimmen zweitstärkste Partei hinter der SPD. Bereits im Januar 1930 trat die NSDAP in Thüringen („Baum-Frick-Regierung“) und im weiteren Verlauf des Jahres dann in Braunschweig (Kabinett Küchenthal) in Koalitionsregierungen ein. / Wikipedia

Wahlkreis[23]5. März 19336. November 193231. Juli 193214. September 1930
Osthannover54,3 %42,9 %49,5 %20,6 %
Südhannover-Braunschweig48,7 %40,6 %46,1 %24,3 %
Hamburg38,9 %27,2 %33,7 %19,2 %
Schleswig-Holstein53,2 %45,7 %51,0 %27,0 %
Weser-Ems41,4 %31,9 %38,4 %20,5 %
Westfalen-Nord34,9 %22,3 %25,7 %12,2 %
Westfalen-Süd33,8 %24,8 %27,2 %13,9 %
Düsseldorf-Ost37,4 %27,0 %31,6 %17,0 %
Düsseldorf-West35,2 %24,2 %27,0 %16,8 %
Köln-Aachen30,1 %17,4 %20,2 %14,5 %
Koblenz-Trier38,4 %26,1 %28,8 %14,9 %
Pfalz46,5 %42,6 %43,7 %22,8 %
Hessen-Darmstadt47,4 %40,2 %43,1 %18,5 %
Hessen-Nassau49,4 %41,2 %43,6 %20,8 %
Thüringen47,2 %37,1 %43,4 %19,3 %
Franken45,7 %36,4 %39,9 %20,5 %
Niederbayern39,2 %18,5 %20,4 %12,0 %
Oberbayern-Schwaben40,9 %24,6 %27,1 %16,3 %
Württemberg42,0 %26,2 %30,3 %9,4 %
Baden45,4 %34,1 %36,9 %19,2 %
Ostpreußen56,5 %39,7 %47,1 %22,5 %
Pommern56,3 %43,1 %48,0 %24,3 %
Mecklenburg48,0 %37,0 %44,8 %20,1 %
Oppeln43,2 %26,8 %29,2 %9,5 %
Breslau50,2 %40,4 %43,5 %24,2 %
Liegnitz54,0 %42,1 %48,0 %20,9 %
Frankfurt an der Oder55,2 %42,6 %48,1 %22,7 %
Berlin31,3 %22,5 %24,6 %12,8 %
Potsdam I44,4 %34,1 %38,2 %18,8 %
Potsdam II38,2 %29,1 %33,0 %16,7 %
Leipzig40,0 %31,0 %36,1 %14,0 %
Dresden-Bautzen43,6 %34,0 %39,3 %16,1 %
Chemnitz-Zwickau50,0 %43,4 %47,0 %23,8 %
Merseburg46,6 %34,5 %42,6 %20,5 %
Magdeburg47,3 %39,0 %43,8 %19,5 %
Deutsches Reich43,9 %33,1 %37,4 %18,3 %

Der Osten rockt echt rechts

In Sachsen und Brandenburg wurde die AFD bei der Europawahl staerkste Kraft, in den anderen Ostbundeslaendern Zweitstaerkste (Berlin ausgenommen, is eh mehr als zur Haelfte westlich gepraegt).
Schon schwafelt der erste Moechtegernfuehrer der AFD was von Landesregierung unter seiner Fuehrung und die Tagesschau sieht sich genoetigt von “Groesse einer Volkspartei” zu reden. War das Bildungssystem in der DDR so schlecht, dass dort so viele Vollfluffen existieren, dass sie den Muell glauben? War die SED-Gehirnwaesche so effektiv? Haben die aus zwei Diktaturen nacheinander auch echt gar nix gelernt?
Vermutlich laufen diese Vollpfosten auch dem Hund nach, der am lautesten bellt.

Schaut Euch die zwei mal zwei Minuten komplett an, danach bitte echt wuetend werden!

Die zehn Angebote des evolutionären Humanismus

Die zehn Angebote des evolutionären Humanismus erschienen zuerst im Buch Manifest des evolutionären Humanismus welches von Michael Schmidt-Salomon im Auftrag der Giordano-Bruno-Stiftung geschrieben wurde. In der zugehörigen Vorbemerkung heißt es:

„Die zehn ‚Angebote‘ wurden von keinem Gott erlassen und auch nicht in Stein gemeißelt. Keine ‚dunkle Wolke‘ soll uns auf der Suche nach angemessenen Leitlinien für unser Leben erschrecken, denn Furcht ist selten ein guter Ratgeber. Jedem Einzelnen ist es überlassen, diese Angebote angstfrei und rational zu überprüfen, sie anzunehmen, zu modifizieren oder gänzlich zu verwerfen.“[5]

Die Kurzfassung der Angebote lautet:[6]

  1. Diene weder fremden noch heimischen „Göttern“, sondern dem großen Ideal der Ethik, das Leid in der Welt zu mindern!
  2. Verhalte dich fair gegenüber deinem Nächsten und deinem Fernsten!
  3. Habe keine Angst vor Autoritäten, sondern den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
  4. Du sollst nicht lügen, betrügen, stehlen, töten – es sei denn, es gibt im Notfall keine anderen Möglichkeiten, die Ideale der Humanität durchzusetzen!
  5. Befreie dich von der Unart des Moralisierens!
  6. Immunisiere dich nicht gegen Kritik! Ehrliche Kritik ist ein Geschenk, das du nicht abweisen solltest.
  7. Sei dir deiner Sache nicht allzu sicher! Was uns heute als richtig erscheint, kann morgen überholt sein! Zweifle aber auch am Zweifel!
  8. Überwinde die Neigung zur Traditionsblindheit, indem du dich gründlich nach allen Seiten hin informierst, bevor du eine Entscheidung triffst!
  9. Genieße dein Leben, denn dir ist höchstwahrscheinlich nur dieses eine gegeben!
  10. Stelle dein Leben in den Dienst einer „größeren Sache“, werde Teil der Tradition derer, die die Welt zu einem besseren, lebenswerteren Ort machen woll(t)en!

Quelle: Wikipedia