Nun isses so weit, und ich trag noch immer keinen Aluhut

Zusammengefasst:
– Hausdurchsuchungen duerfen auch Nachts stattfinden (einige Taeter*innengruppen sind vor allem Nachts aktiv und die Behoerden wollen Zugriff auf entsperrte Geraete)
– Kennzeichenscanning fuer Fahndung wird eingefuehrt (automatische Kennzeichenlesesysteme gleichen die Ergebnisse mit Kennzeichen von Verdaechtigen ab)
– Heimliche Onlinedurchsuchung (beim Provider gespeicherte E-Mails, Chats, Inhalte des Nutzerkontos eines sozialen Netzwerks und Daten in der Cloud)
– Einsatzszenarien fuer den “Staatstrojaner” werden erweitert

Vollstaendiger Artikel:

https://www.heise.de/news/Cyberbunker-Klausel-in-StPO-Durchsuchungen-kuenftig-auch-zur-Nachtzeit-6062828.html

“Nur weil ich paranoid bin, heisst es nicht, dass sie micht nicht verfolgen.”

Auch wenn Ihr nix zu verbergen habt – habt Ihr, glaubt mir… ;-) – je mehr Aufwand Strafverfolgungsbehoerden und Informationsagenturen betreiben muessen, um uns alle zu ueberwachen, umso eher kuemmern sie sich wieder auschliesslich um die wirklich Boesen.

  • Loescht alle nicht benoetigte Konton und besteht auf die Loeschung aller Daten nach der DSGVO!
  • Nutzt Proton und ProtonVPN!
  • Verschluesselt Eure Datentraeger!

REBOOT

Die Evolution schaute sich ihr Werk an. Und sie wurde traurig… Aeonen dachte sie ueber ihr Tun nach, ueber ihre Fehler, und wie sie es wieder gut machen konnte. Ihr fiel nichts ein. Sie hatte den Menschen geschaffen. Der wiederum hatte Haeuser gebaut, daraus Staedte gemacht und sie besiedelt. Dann baute der Mensch Flugzeuge, um von einer Stadt zu der Anderen zu kommen. Dann Bomben, um diese Staedte zu zerstoeren und die Menschen dort zu toeten. Sie hatte dem Menschen statt einer natuerlichen Waffe ein Universalwerkzeug gegeben, die Haende, ohne Verstand nicht zu gebrauchen. Also kriegte der Mensch auch diesen. Und der Mensch setzte ihn ein. Die Evolution kam zu einem Entschluss: Sie drueckte den grossen, roten Knopf. In den USA, in Russland, Pakistan, Israel, Frankreich, Gross Britanien, Weissrussland. Reboot.

Das Hacker-Manifest, Deutsche Uebersetzung

Heute wurde schon wieder einer erwischt, es ist in allen Zeitungen:

“Jugendlicher wegen Datendiebstahl verhaftet!”,
“Hacker brach in Bankrechner ein”…

Verdammte Kids.
Die sind doch alle gleich.

Aber hast du jemals, mit deiner billigen Alltagspsychologie und deinem veralteten Technikwissen von 1950, dich in einen Hacker hineinversetzt?

Hast du dich jemals gefragt was ihn steuert, welche Kräfte ihn geformt haben, was ihn zu dem gemacht hat, was er jetzt ist?

Ich bin ein Hacker, komm in meine Welt…

Meine Welt fängt mit Schule an… ich bin intelligenter als die meisten in meiner Klasse, die ganze Kacke die wir beigebracht kriegen, langweilt mich…

Scheiss desinteressierte Gören.
Die sind doch alle gleich.

Ich bin in der High School.
Ich habe den Lehrer jetzt schon zum fünfzigsten Mal erklären hören, wie man einen Bruch kürzt. Ich habs kapiert!!

“Oh nein, Frau Lehrerin, ich hab die Rechnung nicht ausführlich hingeschrieben, ich habs nämlich im Kopf gemacht!”

Freches Gör.
Hats wahrscheinlich abgeschrieben.
Die sind doch alle gleich.

Ich habe heute eine Entdeckung gemacht.
Ich habe einen Computer gefunden.

Hey, warte mal, das hier is cool. Es macht was ich sage.

Wenn es einen Fehler macht, ist es weil ich Mist gebaut hab…
nicht weil es mich nicht leiden kann…
oder es sich von mir bedroht fühlt…
oder denkt ich sei einfach nur ein smartes Arschloch…
oder weil es keine Lust hat hier zu sein und zu unterrichten…

Oh dieser Teenager.
Alles was er macht ist herumspielen.
Die sind doch alle gleich.

Und dann ist es passiert… eine Tür zu einer anderen Welt öffnete sich…
durch Telefonleitungen schießen wie Heroin durch die Adern eines Süchtigen, ein elektronischer Impuls wird losgeschickt, auf der Suche nach einer Zuflucht vor der alltäglichen Kraftlosigkeit… ein Ziel ist gefunden:

“Das ist es… hier fühle ich mich zuhause…”

Ich kenne jeden hier…auch wenn ich nie einen getroffen, nie mit einem geredet habe, ich werde es vielleicht auch nie tun… und doch kenne ich euch alle…

Dieser Teenager wieder.
Hält schon wieder die Telefonleitung besetzt.
Die sind doch alle gleich…

Du kannst deinen Arsch verwetten, dass wir alle gleich sind…

Wir wurden in der Schule mit “Baby-Futter” gefüttert, als wir nach (veganen) Steaks lechzten… die paar Stückchen Fleisch (-erstaz) die wir dann doch bekommen haben waren entweder vorgekaut oder ungenießbar.
Wir wurden von Sadisten regiert, oder von apathischen Langweilern ignoriert.
Die paar die uns etwas beizubringen wussten, fanden in uns willige Schüler, doch es waren so wenige wie Regentropfen in der Wüste.

Dies ist unsere Welt… die Welt des Elektrons, die Schönheit des Baud.

Wir nutzen einen Dienst der schon lange existiert, ohne dafür zu bezahlen. Dieser Dienst könnte spottbillig sein, wenn die Macht darüber nicht in den Händen kapitalistischer, geldgeiler Haie liegen würde… und IHR nennt UNS Verbrecher! Wir erkunden…
und ihr nennt uns Verbrecher.

Wir sind auf der Suche nach Wissen… und ihr nennt uns Verbrecher.

Wir existieren ohne Hautfarbe, ohne Nationalität und ohne religiöse Vorurteile… und ihr nennt uns Verbrecher.

Ihr baut Atombomben, zettelt Kriege an, ihr tötet, betrügt und lügt uns an… und dann versucht ihr uns einzureden, es sei nur um unseretwillen, und trotzdem sind wir die Verbrecher.

JA, ich bin ein Verbrecher.
Mein Verbrechen ist Neugier.
Mein Verbrechen ist, daß ich die Menschen danach beurteile was sie sagen, und nicht nach ihrem Aussehen.

Mein Verbrechen ist, dass ich smarter bin als ihr, etwas das ihr mir nie verzeihen werdet.

Ich bin ein Hacker und dies ist mein Manifest.

Ihr könnt zwar dieses Individuum stoppen, aber es wird euch nie gelingen uns alle aufzuhalten…

Letztendlich sind wir alle gleich.

Autor: +++The Mentor+++
Übersetzung: The Trunk Toaster

Machmal/EA80 – Zweihundertzwei

Das Gefuehl ist schwer und Lieder sind traurig.
Ruinen aus Sehnsucht und Erinnerung.
Das Leben reduziert auf wenige Worte,
und ich wiederhole sie immerfort, immerfort.
Ich habe dieses Lied schon einmal geschrieben,
all die Worte schon oft gebraucht.
Die Sicherheit der vertrauten Umgebung,
oder einfach nur Einfaeltigkeit
Gedanken springen, doch der Schmerz bleibt,
manchmal bin ich gluecklich, traurig zu sein.
Das Gefuehl ist leer und Lieder sind schaurig.
Eine Ruine aus Knochen und Fleisch.
Das Leben reduziert auf wenige Gefuehle,
und ich jage ihnen nach immerfort, immerfort.
Gedanken springen doch der Schmerz bleibt,
manchmal bin ich gluecklich, traurig zu sein.
Gedanken springen doch der Schmerz bleibt,
manchmal bin ich gluecklich und traurig zugleich.