Archiv der Kategorie: Chicas

Gedanken zum Wochenende

Einleitung:
Es kotzt mich an!

Vorgedanken:
Da ich ja seit 2-20 Jahren auf jede Form der Verdraengung verzichte, ist mein Verstand wieder so scharf wie ein Skalpell das durch Butter schneidet. Das bedeutet, dass ich wieder fuer eine ganze Menge Sachen, die mir massiv gegen den Strich gehen oder die ich abschliessen will, Zeit, Energie und vor Allem Klarheit habe.
Schon seit fast 10 Jahren bin ich back to the roots: Da auch eine Therapie keine Verbesserung meiner Beziehungsfaehigkeit brachte (die Ursachen sind mir wohl bewusst), muss(te) ich auch keine Ruecksicht mehr auf die Frauen(welt) nehmen und bin wieder der emotionale Arsch aus jungen Jahren. Aber eigentlich is das mit den Frauen eh vorbei, langsam sind auch die nervenden Stimmen aus dem Freundeskreis verstummt, die mir jahrelang sagten, ich wuerd mich wieder verlieben. Immer wieder interessant, dass es Menschen gibt die glauben mich besser einschaetzen zu koennen, als ich mich selbst.

Hauptteil:
Einige haben ja schon mitbekommen, dass ich verstaerkt gegen Newsletter vorgehe und nicht mehr genutzte Accounts, auch gegen den Willen der Betreiber, schliesse.
Menschen, die mir auf den Sack gehen oder bei denen die gemeinsamen Interessen gegen Null gehen, serviere ich ab. Sabine und Bernd sind Geschichte, meine Familie duempelt vor sich hin. Mal sehen, wer sich als nextes auf die Abschussliste schreibt.
Wer meinen Blog liest, die Medien ausserhalb Facebooks verfolgt oder sich mit Menschen unterhaelt deren IQ ueber 25 ist (schwer zu finden), bekommt auch mit, dass „die Welt“ im Allgemeinen und diese Republik im Besonderen immer beschissener werden. Beispiele fuehre ich an dieser Stelle jetzt nicht an, wer nicht weis wovon ich rede, wuerde auch die nicht verstehen.
Ich hab schon vor ein paar Tagen geschrieben, dass diese Republik immer weniger die meine ist; wenn dann noch im lebensbestimmenden Alltag zu viel Scheisse passiert, laeuft das Fass ueber, und das Fass ist gerade echt voll!
Mein Vermieter will das Haus verkaufen, dass allein is schon mittelgradig uebel, waere das Haus ein Dukatenesel, wuerd er es behalten und ggf. nen Verwaltungsbuero einsetzen, wenn ihm die Arbeit altersbedingt zu viel waere. Also is es keiner, DAS wird der nexte Besitzer aber drauss machen wollen, Mieterhoehung, ick hoer Dir trappsen.
Dazu kommt, dass mal wieder ein Handwerker nervt. Bei mir soll eine neue Gastherme eingebaut werden, verdammt gute Idee, meine jetztige is alles, nur nicht energiesparend. ABER, waehrend unseres Telefonates wegen der Terminvereinbarung erwaehnte ich, dass ich spaetschichtsbedingt eher ungern um 7:00 aufstehe (wenn er um 9:00 kommen will und die Therme fuer zwei Tage ausfaellt, will ich vorher noch mal duschen und mich rasieren). Wenn ich dann noch knapp zehn Stunden ab Mittags arbeiten muss wird das die Hoelle. Nachmittags haette er keine Zeit, da mache er Buerokram. Aber zumindest kam er auf die glorreiche Idee mich zu fragen, ob ich demnext Urlaub habe. Coole Idee, da kann ich mal auf Duschen/Rasieren verzichten und mach spaeter noch nen Nickerchen. Ich wusste, dass ich im Juni Urlaub habe, und sprach mit ihm ab zurueckzurufen, wenn ich weis wann. Das tat ich Ende letzter Woche auch und wie sollte es anders sein: In der Woche ist er auch nicht da. Er wollte da noch mal was schauen und mich am Montag zurueckrufen. Statt dessen bekam ich am Freitag danach eine Mail meines Vermieters, ich zitiere nur mal den 1. Absatz:
„eben hat mich Herr Xxxxx (Klemptner) angerufen und berichtet, dass es schwierig sei, mit Ihnen einen Termin fĂŒr die UmrĂŒstung der Gastherme zu vereinbaren.“
MEIN Kenntnissstand ist, das wir noch am vereinbaren waren und ER mich anrufen wollte.
TASCHENATOMBOMBE!!!
Leider ist im Moment auch auf der Arbeit nich alles eitel Sonnenschein, im Gegenteil, und Besserung ist nicht in Sicht. Dabei geht es nicht um die Arbeit an sich, sondern das „Drumherum“. Mehr werd ich dazu im Moment hier nicht schreiben, ich werd nix oeffentlich schriftlich festhalten, das gegen mich verwendet werden kann. Ihr habt ja meine Mailadresse.

Fazit:
Es gibt wirklich nich mehr viel, was mich hier haelt, vielleicht find ich ja ein Land, dass mich soziopolitisch nicht total verschreckt und in das ich mit wenig Problemen 15 Samtpfoten mitnehmen kann. Ich schau mich mal um…

Cholerische Anfaelle beim Zusammenbau eines Bettes und warum Martinshofangestellte intelligenter als Bettenproduzenten sind

Ich mag das Wort ‚billig‘ weder von dem was es ausdrueckt, noch vom Wortklang. Aber mein erstes Bett war nicht guenstig, ich hab weniger bezahlt… .
Ich hab also weder Superdesign, noch Edelstahl erwartet, auch nicht, dass es 20 Jahre haelt oder nen flotten Dreier oder Vierer mit haeufigem Positionswechsel ab kann.
Dass die Bauanleitung, wenn sie denn ueberhaupt nicht-asiatische Zeichen enthaelt, nur schlecht per Software uebersetzt sein wuerde, nahm ich in Kauf.
Aber eine vollstaendige Lieferung setzte ich schon vorraus, auch dass alle Bauteile aufeinander angepasst sind und vernuenftig ineinander greifen hielt ich fuer selbstverstaendlich.

ego cogito, ergo sum, / René Descartes

Falsch gedacht. Na ja, Schrauben fest anziehen, dann passt das schon alles. Leider waren von den langen Schrauben fuenf zu viel drin, von den Mittellangen – die nur fuer die Verbindung des Lattenrostes mit dem Fuss- und dem Kopfteil gedacht waren, fehlten dafuer fuenf. Is ja egal, insgesamt stimmte die Zahl und der Materialwert war ja auch hoeher. Vermutlich sind die Angestellten des Produzenten nicht in der Lage bis acht zu zaehlen, so dass sie eine Waage fuer die Schrauben bekommen und ein Mindesgewicht erreichen muessen, bei dem die Waage dann piept. Die Jugendlichen aus meiner Erzieherzeit, die ich an den Martinshof vermittelt habe, konnten weiter als bis acht zaehlen.

Noch am selben Abend (06.04.2018) ging meine Mail an den Haendler raus, 20 Tage spaeter hielt ich dann mein Paket (haette auch guenstiger in nen gefuetterten Briefumschlag gepasst) in den Haenden (siehe DPD Beitrag von heute). Frohen Mutes ging ich zu meinem wackeligen Bett und wechselte eine der zu langen Schrauben nach der Anderen aus. Als ich die Letzte auswechseln wollte, wurde ich stutzig: Der Dreikant passte nicht! Yep, das „Drehdreieck“ in der letzten Schraube war schmaler. OK, die hatten ja mit dem Bett auch nen kleineren Dreikant mitgeliefert fuer die kleinen Schrauben. Passt perfekt, ich drehe kurz und hoehre auf, die Schraube ist minimal dicker als die Originalschraube und passt nur 1-2 Millimeter in die Fassung.

TASCHENATOMBOMBE!!!

Aber gut, das Bett wirkt jetzt auch nach ner Arschbombe durchaus stabil, Vorteil: Es ist fuer einen Fick geeignet, *Hallo ‚Glueck‘, Jana, Ann-Katrin!* (es quietscht auch nicht mehr), Nachteil: Es ist fuer einen Fick geeignet, aber die Breite sagt immer noch: Aufeinanderliegen ist ok, nebeneinander passt nicht, Du musst jetzt gehen.