Archiv der Kategorie: Rest

Jahr 2017 – Weniger Schlechtes, Schlechtes und der Hass auf Alle(s) (Leben ist nur eine Reise zur Vollendung des Todes)

Wieder ist ein Jahr, das uns dem Tod naeher brachte, zu Ende. Neben dem obligatorischem Scheiss (Kriege, Menschen die aus ihrer Heimat fliehen muessen, Umweltkatastrophen, der weiteren Ausrottung der Tiere, der Missachtung von Intelligenz, Wuerde und Anstand…) gab es auch andere Dinge, die es Wert sind, beachtet zu werden. Ein paar davon sind hier, nicht immer chronologisch, aufgefuehrt.

Persoenlich blieben die grossen Katastrophen und Veraenderungen aus. Kein neuer Job, keine neue Liebschaft (SKANDALOESES WUNDER!!!), keine Toten im direkten Umfeld.
2017 plaetscherte berechenbar vor sich hin, ein paar mehr Konflikte hier, Trump faselt wirr vor sich hin, der IQ der Menschheit sinkt konsequent; alles wohldosiert ohne besondere Aufreger, klingt wie die 90er, belanglos.

Die Besten Punkt Punkt Punkt des Jahres:

Video des Jahres, mit droelf von elf Stimmen gewaehlt:

 

Film des Jahres:

 

Song des Jahres:

 

Streamingtip des Jahres:

Etwas still, etwas leise, etwas anders, etwas genial…

Song der mich begleitete des Jahres:

Wiederentdeckung des Jahres:

Grossartige Landschaft, klare, herrausragende Charaktaere, epischer Pathos, Ehre und Respekt und nur ein halbes „Happy End“.

 

Dazu Filmmusik der Weltklasse:

 

 

Comic des Jahres:

Darsteller des Jahres (ab Minute 40):

 

Kindheitserinnerung des Jahres:

 

DIE Entdeckung 2017:

Die einzige und ultimative Lindsey Stirling!

Simply a new one:

Das beste Zitat aus 2017:
Madonna ueber Trump:  „Ja, ich habe schrecklich viel darueber nachgedacht, das Weisse Haus in die Luft zu sprengen…“ und: „Welcome to … a rebellion… to accept this new age of tyranny … fuck you…

Flop des Jahres 2017:

Saefte im Abo: Mit einer speziellen Saftpresse fuer erst 700 spaeter 400 Dollar. Preis pro Saftpackung etwa fuenf Dollar. Eine Packung=ein Glas Saft. Das „Projekt“ gibt es nicht mehr.

 

Essensentdeckung des Jahres:

MAYOTELLER!!! Mozarellasticks, Champignontaschen, Minibackkaese (u. A. Camenbert), Kroketten…, alles mit Mayo am Leckersten!

Was sonst noch war:

Udo Lindenberg/Plan B

Und ich werde mich nicht aendern
werd kein anderer mehr sein
ich habe tausend Plaene
doch’n Plan B hab ich keinen

Ich werde mich nicht aendern
werd kein anderer mehr sein
weil’s eh schon schwer genug ist
einfach nur ich zu sein

Neuer Plan A:

Nicht mehr Schottland in der Rente, sondern ganz Europa ohne Bremen.

Donald Trump is doof, hier der Beweis.

Es gibt in Deutschland kein Jamaika, dafuer die AFD im Bundestag.

Urlaube:

Riga 1.50

(hier die 2 besten Aersche ever gesehn)

Porto 1.0 Abschluss

IT/EDV:

Datenschutz wird immer mehr mit Fuessen getreten (genug Beispiele im Blog)

Mache mich vom PC unabhaengig, alle meine Devices koennen fast alles. Nur noch eins von sieben Endgeraeten laeuft unter Windows. Umzug ALLER Sachen aus Anbieterclouds in meine vollzogen.

Legende

Ich kampfe immer noch.

Donald Trump verbraucht Wort, Duden findet neues

Dis USA verabschiedet sich von der Netzneutralitaet

 

BACK TO THE ROOTS den 2000 Bloggeintrag [Gastbeitrag]

 

Gedankenteiler, denkt jetzt noch staerker und schmeckt noch teiliger! Der 1.000 Blogbeitrag als Gastbeitrag

 

Was war:

Der letzte, der 3 grossen Alten

Andre Wiesler

Ralf Hlawatsch

Jana Novotna

Friedel Rausch

Malcolm Young

Higgins

Winnetou’s grosse Liebe

Fats Domino

Padraig Duggan/The Clanned

Auch wenn ich Intel nicht mag – Paul Otellini

Hugh Hefner

Dean Stanton

Heinrichjosef Georg „Heiner“ Geissler

Joseph Levitch

Eberhard Jaeckel

Chester Bennington

Martin Landau

George A. Romero

Peter Haertling

Chris Roberts

Helmut Kohl

Gunter Gabriel

John Goodman und William Shatner sind sprachlos

Adam West

Gunnar Mueller

Roger Moore

Kein Verlust – Roger Ailes

Jonathan Demme

Robert W. Taylor

Aelteste Frau der Welt gestorben – Ein Leben in drei Jahrhunderten

Michael Ballhaus

Ikutaro Kakehashi

„Stirb nicht vor deiner Zeit“ – Jewgeni Jewtuschenko

Martin McGuinness

Es war sehr lange sehr ruhig, manche sterben spaet, Legenden nie – Chuck Berry

Klaus Peter Schreiner

Hans Rosling

Pac-Man ist tot!

John Hurt

Bruce McCandless Erster Weltraumspaziergaenger

 

Was ist:

 

Was bleibt:

Trinke – ausser im Urlaub – seit ueber eineinhalb Jahren keinen Alkohol mehr.
Bin ausgeglichen und habe mich mit der Welt, der Gesellschaft und meinem Leben arrangiert.
Nerde ohne Ende.
Ein weiteres Jahr ohne Frauen.
Wenn Ihr meinen Blog fuer zu pessimistisch haltet, beachtet: Fuer Tatsachen kann ich nix, ich bin nur der Chronist der Zeit.

Das war das Foto-Jahr 2017 – World Press Photo (extreme Pix)

Immer noch wahr und intelligent. Schaut es Euch an, bis Ihr es auswendig kennt, verteilt es weiter, und aendert Euch:

Mit demokratisch-links-sozialen-unzensierten-o-matischen Gruessen entlasse ich Euch in 2018.

Jahr 2016 / Veraenderungen – something slow, something fast…

 

Werden es immer mehr oder bemerke ich es nur oefter?

Persoenliche Verluste:

  • Helga

  • Mach es gut, Alter. Burkhardt Renken, Ex-Kollege
  • Ronja

Personen, die mich beeinflussten/veraenderten:

Personen, fuer die Andere haetten sterben duerfen:

Der Rest:

56, macht mehr als eine/n je Woche.

 

Alles Weitere usw..

  • Die Freiheit zu denken und zu handeln, nicht mehr und nicht weniger ist Punk.
  • Jobwechsel, back to REWE.
  • Brexit:  
    Wird Zeit, dass „die“ Briten aus der EU raus-, und die Schotten und Nordiren, gerne auch die Londoner und Gribaltar in die EU eintreten, besser gleich bleiben.
    Danach sollen alle „Briten“, die weniger als 95 Prozent Englischer und Walisischer Herkunft sind auswandern, dann koennen die restlichen Schafskoepfe und Landadlige weiter ihre Inzest treiben und unter sich bleiben. Oekonomisch und sportlich, ach, in Allem wird das ein verdientes Desaster fuer sie!
    Fuer Verbleib in der EU:
  • Schottland: 62 Prozent
  • London: 60 Prozent
  • Nordirland: 56 Prozent
  • Gribraltar: 96 Prozent
  • Urlaub in Barcelona/http://webblog.miguel.de/barcelona-1-01/
  • Zweimal Berlin: http://webblog.miguel.de/berlin-101-0/ http://webblog.miguel.de/berlin-102-1/
  • Bin aus meiner 4. Partei ausgetreten.
  • Ungepatchte Computer sind so gefaehrlich wie Drogen von nem fremden Dealer.
  • Ich habe 1000 Plaene, Euer ist nicht dabei. … Ich werde mich nicht aendern, es ist einfach nur geil ich zu sein. / Udo Lindenberg – Plan B
  • 5 Prozent der Menschen mag ich nicht, den Rest kann einfach nur nicht leiden.
  • Ich wuerde nie jemanden zu Drogen, Alkohol, Gewalt oder Wahnsinn raten, aber fuer mich hat es immer funktioniert.“ / Hunter S. Thompsen
    „Unterschreib“ / Miguel
  • Nicht das beste Video des Jahres, aber das beste Cover (das ich dieses Jahr hoehrte):

Spruch des Jahres: Madonna zum Tod von George Michael: „Kann sich 2016 jetzt endlich verpissen!“

Video des Jahres (alle zehn Stimmen in meinem Kopf – inkl. der Tetrismelodie – stimmten zu):

 

Der Postillon zu 2016/http://www.der-postillon.com/2016/12/2016-startet-endspurt.html#more

Mit demokratisch-links-sozialen-unzensierten-o-matischen Gruessen entlasse ich Euch in die Nacht.

P.S.:
Trag immer noch kurze Hosen. 😉
Und denkt dran, auch nextes Jahr: Immer nett laecheln und winken.
Und was sollst Du noch tun? Lebe wild und gefährlich.

Ergaenzungseinkauf

Gerade gemacht, versteh gar nicht, woran mich die Leute nach Ewigkeiten noch erkennen (einen ehemaligen Jugendlichen aus meiner Erzieherzeit, 2 Ex- Rewekunden/innen). Hab ich ne fette Warze auf der Nase? Nen Tattoo auf der Stirn? Ich seh doch SO DURCHSCHNITTLICH aus!

Dazu kommt, es ist 9 Tage vor Gehalt und ich hab NICHT billig eingekauft. Wenn ich jetzt noch lern mit Geld umzugehen, nehm ich mir nen Strick!

Mein vor ca. einem Monat gefasster Plan

der bis jetzt konsequent eingehalten wird, und den ich hier nicht naeher erlaeutere, ist kontraproduktiv und gesundheitsschaedlich fuer mich!

  • Ich habe inzwischen zum Spaetstueck Knaeckebrot und Cereralien gegessen!
  • Mein Buecherkonsum hat sich drastisch erhoeht!
  • Kaffeetrinken kann das – was ich mache – nicht mehr genannt werden, was das kostet!?!?!? Meine Aerztin wuerde, wenn sie das wuesste, die Dosis meines Antibluthochdruckmittels verdoppeln (dritter Becher des Vormittags laeuft gerade durch, und ich MEINE Kaffee!)!
  • Ich habe gerade zum ersten Mal, seit ich hier wohne, Joghurt FUER MICH gekauft! Gleich zwei Stueck!!!
  • Ich seh gesuender aus, wie mir eine Exarbeitskollegin in der Bahn sagte! (Btw., Mooni, Gruss von Margarethe)

Ich bin dann mal min. 6x weg

  • In Hamburg war ich fuer ein Seminar.
  • Barcelona hab ich hinter mir.
  • Im April muss ich zu einer Beerdigung nach Berlin.
  • Im Mai Riga mit Wege geplant, zur Not was Anderes in den Baltikstaaten.
  • Im July kommt mein Jugendtraum sie live zu sehn nach Koeln.
  • Im September, je nachdem wie mein Lesterschwein Urlaub bekommt, entweder mit ihr und ihrem Kerl nach Schottland oder nur mit ihrem Kerl Maennerurlaub mit Bier und Furzen in Suedeuropa.

Jahr 2015

Personen, die mich beeinflussten/veraenderten:

Personen, die mich begleiteten:

Personen, fuer die gerne ein/e andere/r haette sterben duerfen:

 

Privates:

Bis ins neue Jahr durchgehalten:

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Und wieder ein Umzug
Wunder gibt es immer wieder:

 

Opfer:

Dieses Jahr hatte ich gehofft, ohne Verluste zu ueberstehn, ich habe mich getaeuscht.

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Video/Lied des Jahres:

 

Urlaube:

Lissabon/Portugal
Alicante/Puerto de Sangusto

Familie:

Mein Schwesterlein machte mich zum BestBro, ausserdem gibt es ein Bild von mir auf Brigitte Online
Zwischendurch mal „Danke“ sagen

Rest:

Windows wird 30
Das Leben wird wieder pink
Der Vatikan hat einem Verein seinen Segen gegeben, der alle Exorzisten der Welt vereint.

Paris:

Meine aufmerksamen Leser/innen haben sich schon gewundert, warum ich das nicht zum Thema gemacht habe, hier also meine Ausreden:

Brauchte Zeit, um das zu verdauen
Brauchte Zeit, um nicht (mehr als sonst) die Menschen zu verdammen
Brauchte Zeit, um das einzuordnen

Meine Reaktion?!

Ich werde noch mehr Muslime umarmen
Ich werde noch mehr Fremde willkommen heissen
Ich werde noch mehr Kulturen begruessen

Ich bitte allle Fluechtinge, kommmt her!!! Seit ein Teil von uns! Lehrt uns Eure Kultur! ICH liebe Euch!!!

Ich heisse Euch WILLKOMMEN!!!

Gruss,

Miguel

Henning Mankell

Seine Erkrankung machte Mankell kurz nach der Diagnose 2014 öffentlich. Und dann schrieb der leidenschaftliche Autor darüber. In seinem gerade erst auf Deutsch erschienenen Buch „Treibsand“ schreibt er: „Ich respektiere Menschen, die an ein Leben nach dem Tod glauben. Aber ich verstehe sie nicht. Mir kommt die Religion wie eine Entschuldigung dafür vor, dass man die Grundbedingungen des Lebens nicht akzeptiert. Hier und Jetzt, mehr ist es nicht. Darin liegt auch das Einzigartige unseres Lebens, das Wunderbare.“

Symethrie ist Schoehnheit fuer Idioten

Nun habe ich auch mein Comicregal. Nach einigen Hindernissen in Form eines knuddeligen Katzerichs war ich erfolgreich und bin darauf fast so stolz, wie auf meinen DSA Schrank.

Heckenpennerupdate

Anfang der Woche hab ich nach gefuehlten 10 Jahren Klebi in der Bahn getroffen und er MUSSTE mich auch gleich ansprechen. Ich hab ein scheiss Karma. „Ey Miguel, wie geht’s?“ „Alles ok.“ Dann wollte er gib mir 5 machen, aber schon damals traute ich mich nicht ihn zu beruehren, aus Angst, an ihm kleben zu bleiben (daher sein ihm unbekannter Spitzname). Ich reagierte also schlicht nicht. Dann wollte er mich vollsabbeln, ich reagierte nicht. Das fuehrte zu: „Du bist ein besserer Mensch als ich.“ (Er war schon immer – nuechtern – sehr unterwuerfig.) Auf mein: „Passt schon.“ verpisste er sich, um ne Minute spaeter wieder zu kommen und mich auf ne Kippe anzuschnorren. Da ich meinen Tabakbeutel nach ihm nie wieder angefasst haette sagte ich ihm, dass ich mit dem Rauchen aufgehoert haette *huestel*. Mein Fehler vor 10 Jahren war, dass er mich in ner Disse ansprach, ob er nen Schluck von meinem Bier haben duerfte, und weil ich dieses Bier danach nicht mehr angefasst haette, spendierte ich ihm ein Frisches. Ich wurd ihn ewig nicht los.

Und heute in der Bahn ein klassischer Heckenpenner, der mich auf Kleingeld ansprach. Nur weil ich nen Iro habe kriegt nicht jeder mein Geld!

Umzug 7.01

So, nun Hemelingen, nach Walle, Walle, City, Walle, Woltmershausen und Luessum nun Hemelingen.
Hier habe ich ueber 7 Jahre gearbeitet, in meinem 1. Job nach Ausbildung und Zwangsdienst.Zur Zeit habe ich keine zweibeinigen Mitbewohner, dafuer immer noch 12 Pfoten. Wenn diese allerdings gefragt werden wuerden, wieviel Pfoten sie haben, und dann die Antworten addiert werden wuerden, wuerden 15 rauskommen.
Phex wuerde stolz sagen: „8! 2 vorne, 2 hinten, 2 rechts und 2 linx.“
Nimoeh wuerde behaupten: „3, die humpelnde Pfote zaehlt nicht, aber ich brauch deswegen viiiel Aufmerksamkeit und noooch mehr Trostleckerlies!“
Koernchen wuerde den Kopf schuetteln, sich mit der Vorderpfote an die Stirn tappsen und schlicht antworten: „4.“

Vor dem Umzug Gelassenheit:

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Kurz danach Neugier:

Erste Impressionen (3/4 fertig):

Mein DSA-Schrank:

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Portugal the first! 1.0

Erste Vorbereitungen getroffen.

– Baeder fuer Laesterschwein geputzt.
– Muelltonnen nach vorne gezogen, damit sie sich keinen Bruch holt.
– Kosmetiktasche gepackt.
– Katzen gesagt, wie lieb ich sie hab und wie wenig ich ihr „fuetter-uns-jetzt-sofort“ Gequacke vermissen werde, gar nicht.
– Alle Akkuladegeraete eingepackt.
– Tablett mit Buechern zum Bersten gefuellt (immer diese Speicherbegrenzungen).
– Medikamente eingesteckt (ja, ich BIN 46!!!)
– Vorraussichtliche Hoechsttemperatur (17 Grad!!!) gecheckt, um die Zurueckgebliebenen zu aergern.
– Regenschirm ausgepackt.
– Waesche fuer 3 Tage eingepackt (nicht mal ne Tuete voll, wie gut, dass ich keine Frau bin).
– Tablett und Smartphone HereMaps mit Lissabon und weiblicher Stimmausgabe ueber WLAN geladen.
– Kurz nachgedacht, ja, noch 2 EU Roamingflates frei, werd Euch aus Lissabon nerven!!!
– Nikotinkaugummis fuer Flughafen/Flug eingepackt.
– Charmantes Reisszahnlaecheln aufgelegt.

Nur mal so…

Weil mir langweilig ist.
Der Tag auf der Arbeit war langweilig, unser Netz zu gut, fast keine Stoerungen.
Habe Tickets die uebers Netz eingegangen sind abgearbeitet, die Kunden waren begeistert: „Aber das hab ich doch erst vor 10 Minuten gemeldet!“
Ansonsten easy going, oder: Ich war nicht ausgelastet!
Wie gut, dass es anwesende Kollegen gab, die das ausbaden mussten.
Ich hab sie auch nicht geschont! 😉

Wenn ich mal gross bin…

erfinde ich die Taschenatombombe.
Die ist einfach praktisch. Wir kennen das doch alle, morgens, halb zehn in Deutschland. Irgendein Mitmensch nervt, ein Kunde noelt, ein Kollege macht nur Mist. Warum da gleich die ganze Republik in die Luft jagen? Oder gar die ganze Welt? Nein, eine handliche, kleine Atombombe fuer unterwegs. Flugs gezuendet, eine Stadt weg, Seelenfrieden wieder hergestellt.
Und die Werbung koennte so aussehen: Die Taschenatombombe, quadratisch, praktisch, gut, fuer den Quickie unter den Massenmorden. Dazu ein entspannter, nackter Mann mit der Zigarette danach.

Die BSAG, die DB und die Nordwestbahn, oder: Samstagnacht, am 21.10.2014

Der Tag mit dem OePNV fing gut an. Etwas frueher aus dem Haus um beim oertlichen Discounter noch Nervennahrung fuer die Arbeit zu kaufen (suess, salzig, suess), Schlange kurz, also einen Bus frueher bekommen.
Puenktlich in Vegesack, puenktlicher Zug, diesen Tag musste noch etwas passieren…
Bahnhof Burg erreicht, und dann fuhr der Zug mit angezogener Handbremse. Keine Ahnung, wie die Lokfuehrer es immer wieder schaffen, auf 2 Haltestellen 8 Minuten zu verlieren, ich fuehlte ein erstes physisches und psychisches Unwohlsein. Zeit zum Anschlussbus 2 statt 10 Minuten, und rennen!
Die 20 steht an der Ampel, ich und er kriegen gleichzeitig gruen, rueber, Endspurt, geschafft!
Hinsetzen, Ct rausholen und tief durchatmen, nicht zum Ausruhen, sondern um nicht wieder ein HB-Maennchen zu machen. Aeltliches Muttchen vom Lande mit Kinderwagen und Enkel (den Falten im Gesichts des Muttchen nach evt. auch Urenkel) stellt den Fuss in die Tuer, damit der Rest der Familie auf die nexte gruene Ampel warten kann und auch den Bus erreicht – auf dem Land wartet der Bus auf die Fahrgaeste, in den Staedten die Fahrgaeste auf den Bus – nur um dann festzustellen, dass das der falsche Bus ist, und wieder auszusteigen.

Plastiksprengstoff Teil 1: Per Smartphone nach Bombenbastelanleitungen suchen!

Aller Umstaende zum Trotz puenktlich bei der Arbeit angekommen. Arbeitstag gut und erfolgreich, puenktlich raus, 6 Minuten bevor der Bus kommt an der Haltestelle. Es troepfelt, also an der Haltestelle der StraBa unterstellen.
Bus puenktlich, Busfahrer klasse. Wartete an jeder Haltestelle solange, bis die Abfahrtszeit erreicht war. Half einer jungen Frau, den Bus zu bekommen. Meist ist um diese Zeit die Strecke kaum befahren und frequentiert und die Fahrer rasen durch, eine laengere Pause an der Endhaltestelle winkt.

Perfekt zum Zug gekommen, Zug exakt nach Fahrplan da, sauber den Bahnhof in Oslebs erreicht. Durchsage des Lokfuehrers: „Wegen eines Gueterzuges auf den Gleisen muessen wir hier fuer eine unbestimmte Zeit warten.“

Plastiksprengstoff Teil 2: Ueber die Suchmaschine meiner Wahl nach den Zutaten gesucht!

Irgendwann ging es weiter, natuerlich keine Chance in Vegesack den Bus zu bekommen, also hoffen, dass der Lokfuehrer bis Blumenthal genug Zeit aufholt, und…, er tat es! 2 Minuten Zeit, dass reicht mit einem mittlerem Spurt den Bus zu bekommen. Vom Bahnsteig runter, gehetzter Blick, Bus – die 94 – fuhr schon los. Blick auf die Haltestellenuhr, 22:15, 2 Minuten zu frueh. Zur Haltestelle, Blick auf den Plan, offizielle Abfahrtszeit 22:17, genau wie die 90, die auch noch gemuetlich bis 22:17 wartete. 20 Minuten Fussweg nach Hause.

Plastiksprengstoff Teil3: Zutaten bestellt!

Die BSAG, die DB und die Nordwestbahn, oder: Samstagnacht, am 11.10.2014

Der Abend fing sehr gut an, oberpuenktlich bei der Arbeit raus und daher die Zeit gemuetlich zu der Strassenbahn zu gehen, die direkt zum Hauptbahnhof faehrt.
OK, es waere zu schaffen gewesen in der knappen Zeit von der Strassenbahn zum Gleis mit meiner Nordwestbahn zu kommen, wenn, ja wenn nicht die StraBa an der Ampel 2,5 Minuten warte musste, Zug weg!
Das bin ich schon fast gewohnt. Also zum Gleis in die Raucherzone, Watchmencomic raus und warten.
Ansage am Gleis: „Die Nordwestbahn RS1 nach Bremen-Farge um 22:04 faellt leider aus.“

Handgranate Teil 1!

Gehetzter Blick nach links zum Nebengleis, DB Regiobahn nach Bremerhaven. Zack rueber zum anderen Gleis. Blick auf die Anzeige, faehrt gleich los, ok, haellt in Bremen-Burg, da kann ich in die 94 steigen.
Zug faehrt los, in Walle vorbei, hm…, sollte er da nicht halten? Durch Oslebshausen durch, Burg waere nexter Halt. Schaffner kommt, ich frage ihn, ob dieser Zug nicht in Burg haellt, nein, nur die Nordwestbahn nach Bremerhaven haellt dort, ist seine Antwort, dieser erst wieder in OHZ.

Handgranate Teil 2!

Scheiss drauf, in OHZ halt aussteigen und zurueckfahren. Die Rechnung habe ich ohne DB/NWB gemacht: Kurz vor Einlaufen kam die Durchsage: „Aufgrund von Gleisstoerungen stoppt dieser Zug fuer unbestimmte Zeit in OHZ.“
Das bedeutet, es faehrt auch kein Zug zurueck.

Handgranate Teil 3!

Ueber eine 3/4 Stunde habe ich dort gewartet, anfangs gab es noch Verspaetungsanzeigen im Bahnhofsdisplay, irgendwann nur noch die Uhrzeit. Gut, die 4 jungen Damen waren wirklich suess, und 3 trugen Heels, aber ich entschloss mich dann doch einen Freund in OHZ anzurufen. Zum Glueck hatte er Zeit und holte mich ab, so wurde es dann am Ende zumindest ein netter Maennerabend. Aber die Bahnen haben echt ein Problem, dass ich mit fast 80,- mtl. mitfanziere.

2013

Jahr begann

Jahr ging weiter

Mein persoenliches Backup bei der NSA und dem GCHQ

Scheidung

Von Scheidung erfahren
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Azrael
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Nimoeh
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Jahr setzt sich fort

Harlekin
Leben

Nachwuchs
2013-11-06q[2]2013-11-29b[2]

Der Moerder toetet endlich, grausam…

Neuer Job (wird langsam zur Gewohnheit), mit 15 Jahren Verspaetung in der IT-Branche gelandet.

Lilith

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Viele, die mich (virtuell) begleiteten.
Und hier.

We fade to grey, aber ich lebe.

Jahr endet

Hier der Rueckblick meiner Schwester.

2012

Reboot

Die Evolution schaute sich ihr Werk an.
Und sie wurde traurig…
Aeonen dachte sie ueber ihr Tun nach, ueber ihre Fehler, und wie sie es wieder gut machen konnte.
Ihr fiel nichts ein.
Sie hatte den Menschen geschaffen. Der wiederum hatte Haeuser gebaut, daraus Staedte gemacht und sie besiedelt.
Dann baute der Mensch Flugzeuge, um von einer Stadt zu der Anderen zu kommen.
Dann Bomben, um diese Staedte zu zerstoeren und die Menschen dort zu toeten.
Sie hatte dem Menschen statt einer natuerlichen Waffe ein Universalwerkzeug gegeben, die Haende, ohne Verstand nicht zu gebrauchen.
Also kriegte der Mensch auch diesen.
Und der Mensch setzte ihn ein.
Die Evolution kam zu einem Entschluss:
Sie drueckte den grossen, roten Knopf.
In den USA, in Russland, Pakistan, Israel, Frankreich, Gross Britanien, Weissrussland.

Reboot.